bahn-seminar.info       Regeln - Fachbegriffe - Erläuterungen

bahnbetriebsstelle.de

Rad-Schiene-System

  • Zusammenwirken der metallernden Räder und Schienen



Allgemein  [1]

Die Eisenbahn ist ein Verkehrsmittel, bei dem die Fortbewegung und Beförderung von Personen oder Gütern auf einer metallernden Grundlage, den Stahlschienen, durch ebenfalls metallernden Rädern erfolgt. Diese Schienen ermöglichen durch ihre Konsistenz, Konstruktion und Glätte den Transport großer Gewichtsmassen und die Erzielung bedeutender Geschwindigkeiten.



Durch die kinetische Energie, die einem schweren, schnell fahrenden Zug innewohnt, können Schienenfahrzeuge eine verhältnismäßig gewaltige, unter Umständen sogar gefährliche Wirkung erzeugen.



Die Kinetische Energie (auch Bewegungsenergie genannt) ist eine physikalische Größe aus der Mechanik, die abhängig von der Masse und der Geschwindigkeit des bewegten Körpers ist. Sie nimmt proportional zum Gewicht der bewegten Masse zu und wächst zugleich im Quadrat ihrer Geschwindigkeit.



Geringer Rollwiderstand

Da die Rollwiderstände zwischen Rad und Schiene, die der Fortbewegung von Eisenbahnfahrzeugen entgegensetzen, nur relativ gering sind, ist der Energiebedarf für Schienentransporte wesentlich niedriger zu bemessen, als bspw. der von gummibereiften Automobilen auf betonierten oder gar gepflasterten Straßen.



- Weitere Inhalte folgen -


Literaturquelle:
[1]  Hans Pottgießer, "Sicher auf den Schienen: Fragen zur Sicherheitsstrategie der Eisenbahn von 1825 bis heute", Springer Basel AG, 1988, ab Seite 9